Neues aus dem Filmarchiv – 10.02.2015

Farbfilme aus den ersten Nachkriegsjahren sind rar: viele kämpften noch immer um das Überleben; Hunderttausende Soldaten der Wehrmacht befanden sich in Kriegsgefangenschaft. Zerrissene Familien, ungewisse Schicksale, die Folgen der Vertreibung prägten den Alltag.

Um so bedeutender sind die Aufnahmen, die ein amerikanischer Offizier zwischen 1948 und 1954 an vielen Stellen Deutschlands drehte und von denen wir einen Teil für unser Archiv erwerben konnten. Sie zeigen ein Deutschland im Wiederaufbau, in dem die Wunden des Krieges aber noch immer sichtbar sind.

Szenen aus Hamburg:

Neues aus dem Filmarchiv – 06.02.2015

Im März 1945, wenige Wochen nach den verheerenden Angriffen durch die allierten Bomber-Geschwader, hält ein Dresdner Filmamateur die Zerstörungen in seiner Heimatstadt auf einem 16-mm-schwarz-weiß-Film fest. Private Filmaufnahmen wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs sind sehr selten, weil die Firmen, die die Filme entwickelten, infolge der Flächenbombardements nicht mehr existierten.

Der Film dokumentiert anschaulich das Ausmaß der Zerstörungen im Zentrum Dresdens.

Neues aus dem Filmarchiv – 03.02.2015

Ende der 1930er Jahre drehte ein Amateur auf einem 16-mm Kodak-Farbfilm die Torfgewinnung im Uchtener Moor bei Nienburg/Weser. Seine rund 10 Minuten langen farblich hervorragenden Aufnahmen halten die mühevolle Arbeit der Torfbauern lebendig.

Wir danken den Erben für die Überlassung dieser und weiterer Aufnahmen für unser Archiv.